Wer ist die beste 1. Wahl – Pflegedienst oder Betreuungsdienst?!

Pflegedienst oder Betreuungsdienst
Die pflegerische Tätigkeit beansprucht im Alltag einen weitaus kleineren Teil als die Betreuung.
Unter Pflege wird häufig vermutet, dass sich voll umfänglich um den zu betreuenden gekümmert wird. 
Das ist allerdings ein weit verbreiteter Trugschluss.
Daher folgende Übersicht:

Um den Patienten in seinem „körpernahen“ Bereich zu unterstützen, benötigen Sie eine Pflegekraft.

Das leistet eine Pflegekraft:

  • die Medizin regelmäßig vorrichten und ggf. verabreichen
  • Körpernahe Hygiene (duschen, baden, Intimbereich waschen, Windeln wechseln…)
  • Zahnersatz herausnehmen oder einsetzen
  • Umlagern
  • Dekubitus Prophylaxe
  • Essen reichen

Der Unterschied – Pflegedienst oder Betreuungsdienst

Um Menschen mit Demenz Lebensqualität zu schenken, die Möglichkeit zu geben, längere Zeit ein weitestgehend selbstbestimmtes Leben zu führen, und kognitive, geistige und körperliche Fähigkeiten zu erhalten, benötigen sie individuelle Betreuung.

Das leistet eine Seniorenbetreuungskraft:

  • Geduld, Wertschätzung und Zuwendung
  • Förderung der Alltagskompetenz
  • Durchführung eines sinnvollen Aktivierungs- und Beschäftigungsangebotes
  • Einzelbetreuungsmaßnahmen und Gruppenarbeit, z.B. basale Stimulation, Vorlesen,Schönheitspflege, Aromatherapie
  • Milieutherapeutisches jahreszeitliches Gestalten 
  • gute Gespräche führen
  • Spaziergänge
  • Hohes Maß an Empathie und die Fähigkeit neurologisch erkrankten Menschen mit ihren speziellen Bedürfnissen gerecht werden
  • Gedächtnistraining und Gehirn Jogging

Ob ein Leben mit Demenz lebenswert ist, hängt entscheidend davon ab, wie sich die Gesellschaft gegenüber den Betroffenen verhält.  

Der Leitgedanke: Mit Verhalten umgehen, statt mit Psychopharmaka!  

Durch eine zugewandte und respektierende Begleitung  kann meistens auf Psychopharmaka verzichtet werden.

Wir haben Verständnis, Respekt und Achtung für die individuellen Herausforderungen die sich in der Pflege und Betreuung stellen. Und wir wissen, dass allgegenwärtig ein gewaltiger Druck besteht.

Daher unser stetes Arbeiten an gut umsetzbaren „Kommunikations-Werkzeugen“ für Pflegende und Betreuende.

Wohl wissend, dass dabei der Faktor Zeit und die Macht der Routine in der Praxis die wesentlichen Aspekte dafür sind, ob diese Möglichkeiten überhaupt umgesetzt werden können.

Der passende Zugang ist daher so etwas wie eine zündende Idee (ähnlich wie bei „Wickie und die starken Männer“), den man einsetzen kann, um mehr Lebensqualität in der Pflege für alle Beteiligten zu erhalten. 

Kreativität in der Betreuung von Menschen mit Demenz

Sport und Bewegung im Alter – wichtiger denn je!

Sich bewegen ist leben! 

Gehen macht glücklich! 

Bettlägerigkeit verhindern – Bewegung fördern 

Muckibude auf Krankenschein
Menschen mit kognitiven Störungen haben ein Recht auf Bewegung, Rehabilitation und Vorsorge. Dazu kann im Einzelfall auch der Besuch im Fitnessstudio zählen.

Seniorensport kann dabei helfen, auch im Alter noch beweglich zu bleiben und so das Sturzrisiko deutlich vermindern.

Es ist nie zu spät damit anzufangen!

Denn Sport trägt auch zum seelischen sowie geistigen Wohlbefinden bei und es kommt bei Sport im Alter nicht auf den Kraftaufwand oder Spitzenleistungen an, sondern auf die Regelmäßigkeit. Eine halbe Stunde Bewegung reicht aus, um in Form zu bleiben, das Altern zu verlangsamen und Stürze vorzubeugen.

Wer auf regelmäßige Bewegung achtet, hat gute Chancen, lange fit zu bleiben, gefährliche Stürze zu verhindern und gesünder selbstbestimmt zu altern.

Sitzgymnastik für Senioren beispielsweise ist für viele ältere Menschen eine Möglichkeit, Sport zu machen. Sie trainiert Koordination, Beweglichkeit, Ausdauer und Fitness. Der Vorteil ist, dass der Körper durch das Sitzen entlastet wird. Gymnastik im Sitzen für Senioren kann dabei helfen, auch im Alter noch beweglich zu bleiben und so das Sturzrisiko deutlich vermindern. Das Sitzen auf einem Stuhl entlastet dabei den Körper und schont die Kräfte. Gymnastische Übungen im Sitzen eignen sich auch für Menschen die im Rollstuhl sitzen.

Es muss auch nicht gleich mit großem Aufwand verbunden sein!

Für die Sitzgymnastik benötigen Sie lediglich einen stabilen Stuhl am besten ohne Armlehnen oder Hocker. Wichtig ist, dass beides belastbar und stabil ist. Bei den Übungen sollten Sie zwischendurch immer wieder eine Pause einlegen, kurz aufstehen (einmal um den Stuhl gehen) um den Kreislauf stabil zu halten und etwas trinken. Von den Schultern bis zu den Füßen – nahezu jeder Muskel kann im Sitzen trainiert und gedehnt werden!

Von den Schultern bis zu den Füßen … nahezu jeder Muskel kann im sitzen trainiert und gedehnt werden… Auch für Sportmuffel ist es nie zu spät! – Lust bekommen oder neugierig geworden?!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.